Grafschafter Wiki

Infos zum Grafschafter Wiki

In der Familienforschung stößt man immer wieder auf unbekannte Begriffe, die in Kirchenbüchern, Personenstandsdaten, Urkunden und anderen Unterlagen verwendet werden.
Mit dem Grafschafter Wiki entsteht nun ein “Werkzeug”, das Ihnen schnell Informationen zu eben diesen Begriffen verschaffen soll.
Dieses “neue Werkzeug” lebt und wächst mit unbekannten Begriffen, die Ihnen auffallen. Sie helfen uns, dieses Wiki weiter auszubauen, indem Sie unbekannte Begriffe und vielleicht auch eine mögliche Beschreibung dazu einfügen.
Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe!

Nutzungshilfe

Zunächst erscheinen die zuletzt eingegebenen Begriff mit Erläuterungen.
Das gesamte Wiki ist durchsuchbar. Dazu geben Sie in das Suchfeld eine Zeichenfolge ein. Sie wollen nach dem Begriff “Bauer” suchen und sind sich hinsichtlich der genutzten Schreibweise nicht sicher: sie geben also nur einen Teil der Zeichenfolge ein, bspw. aue in das Suchfeld ein und starten die Suche.
Als Ergebnis erhalten Sie in einer Übersicht alle Ergebnisse, die die Zeichenfolge aue – gelb hinterlegt – enthalten.

Nutzungshilfe “Einfügen eines neuen Begriffs”

Klicken Sie bitte auf den Link “Übermittle einen Begriff”.
Danach geben Sie den Begriff (Pflichtfeld) und die Beschreibung (optional) ein. In das dritte Feld von oben bitte Ihren Namen eingeben, der nicht veröffentlicht wird. Nachdem Sie ein Häkchen im reCAPTCHA-Feld gesetzt haben, können sie das Ganze absenden.
Nach einem internen Check erfolgt die Freigabe des Eintrags.

Zeige 25 aktuellste Begriffe in diesem Verzeichnis an.
G

Grafschafter Bote
Im Herbst 1949 vom Schulrat und Alois Bartsch und dem Geistlichen Rat Georg Goebel gegründetes Mitteilungs- und Informationsblatt für die vertriebenen Grafschafter und ihre Nachkommen. Darin werden aktuelle, historische und persönliche Nachrichten und Aufsätze veröffentlicht. Erscheint in Lüdenscheid.

Groawebietern
Die Grab-Bitterin war meist eine ältere Frau, die mit einem Spruch oder einer gedruckten Todesanzeige von Haus zu Haus ging und die Nachbarn und Freunde des Verstorbenen zum Begräbnis einlud.

Glatzer Kinderprozession
Im Jahr 1750 brach erneut die Pest aus. Glatzer Kinder veranstalteten Lichterprozessionen durch die Stadt mit dem Bild des Heiligen Franz, um das drohende Unheil abzuwenden.

Gläserberg
Östlich von Mittelwalde, 795m

F

Friedhofsumgänge
Überdachte Umgänge an der Innenseite der Außenmauern von Friedhöfen. Besonderheit in Altwilmsdorf, Eisersdorf und Rengersdorf. An den Wänden waren Grabsteine, Bilder und Kreuzwegstationen u. ä. angebracht.

Finkenhübel
Kolonie bei Niedersteine

Fichtig
Kolonie bei Ludwigsdorf

D

Dreihöfe
Kolonie bei Mittelwalde

Donjon
Hauptturm einer Burg oder Festung (z. B. Glatz und Silberberg).

Dohlenberg
Berg und Kolonie bei Neuweistritz, 593m

B

Burggrabenberg
nördlich von Neudeck, 730m

Blasewey
Kolonie von Kudowa

Bismarckturm
Auf der Hohen Eule (1.014m). 24m hoch. Erbaut 1905.

Bismarckkoppe
am linken Bieleufer bei Landeck, 534m

Bienenberg
nördlich von Heudorf, 884m

Bielenkoppe
südlich von Bielendorf, 1.033m

Bielendorfer Steinkoppe
westlich von Bielendorf, 890m

Bauden
Bezeichnung für die schlesischen Gebirgs-Gasthäuser, z. B. Annabaude, Bismarckbaude, Adlerbaude, Brandbaude, Müllermaxbaude, usw. Beliebte Ausflugsziele meist mit rustikaler Übernachtungsmöglichkeit.

Bärenstein
zwischen Hoher Eule und Hausdorfer Kreuz, 918m

Bärberg
südlich von Lauterbach, 702m

S

Schlickermilch
in anderen Gegenden auch Schlottermilch. Die Milch wird, nachdem der Rahm abgeschöpft wurde, ohne die Zugabe von Hilfsmitteln sauer und eingedickt. Oft als Mahlzeit für Kinder und das Gesinde.

P

Patene
Liturgisches Gefäß in Form einer flachen Schale, das bei der Feier der Eucharistie verwendet wird (Hostienschale).

H

Hagioskop
von gr. hagios=heilig und skopein= sehen, betrachten. Auch Lepraspalte, Pönitenzfenster oder Pestfenster genannt. Kleiner Mauerdurchbruch in einer Kirche. Durch dieses kleine Guckfenster konnten z. B. Leprakranke dem Gottesdienst bewohnen, ohne andere Gemeindemitglieder anzustecken. Durch die Öffnung konnte ihnen auch die geweihte Hostie hinausgereicht werden. Nach dem Ende der großen Lepra-Epidemien am Ende des 16. Jahrhunderts wurden die Hagioskope meist zugemauert.

P

Pyxis
Plural: Pyxiden. Kleines liturgisches Gefäß, meist kostbar verziert, in dem konsekrierte Hostien im Tabernakel aufbewahrt werden. In ihnen werden auch durch den Priester oder Kommunionhelfer die Hostie für die Krankenkommunion und die Sterbekommunion (Viaticum) transportiert.

L

Leibzüchter
Historischer Begriff für einen Nutznießer auf Lebenszeit von z. B. Naturalien, Wohnraum oder Geldleistungen. Meist handelte es sich um eine Person, die sich auf ihr Altenteil zurückzog, aber weiterhin vom Nachfolger bzw. neuen Eigentümer des Bauernhofes versorgt wurde, in einem Nebengebäude wohnte und Gegenstände mitbenutzen durfte. Die Vereinbarung über die Bedingungen wurde oft schriftlich festgelegt.


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