Grafschafter Wiki

Infos zum Grafschafter Wiki

In der Familienforschung stößt man immer wieder auf unbekannte Begriffe, die in Kirchenbüchern, Personenstandsdaten, Urkunden und anderen Unterlagen verwendet werden.
Mit dem Grafschafter Wiki entsteht nun ein “Werkzeug”, das Ihnen schnell Informationen zu eben diesen Begriffen verschaffen soll.
Dieses “neue Werkzeug” lebt und wächst mit unbekannten Begriffen, die Ihnen auffallen. Sie helfen uns, dieses Wiki weiter auszubauen, indem Sie unbekannte Begriffe und vielleicht auch eine mögliche Beschreibung dazu einfügen.
Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe!

Nutzungshilfe

Zunächst erscheinen die zuletzt eingegebenen Begriff mit Erläuterungen.
Das gesamte Wiki ist durchsuchbar. Dazu geben Sie in das Suchfeld eine Zeichenfolge ein. Sie wollen nach dem Begriff “Bauer” suchen und sind sich hinsichtlich der genutzten Schreibweise nicht sicher: sie geben also nur einen Teil der Zeichenfolge ein, bspw. aue in das Suchfeld ein und starten die Suche.
Als Ergebnis erhalten Sie in einer Übersicht alle Ergebnisse, die die Zeichenfolge aue – gelb hinterlegt – enthalten.

Nutzungshilfe “Einfügen eines neuen Begriffs”

Klicken Sie bitte auf den Link “Übermittle einen Begriff”.
Danach geben Sie den Begriff (Pflichtfeld) und die Beschreibung (optional) ein. In das dritte Feld von oben bitte Ihren Namen eingeben, der nicht veröffentlicht wird. Nachdem Sie ein Häkchen im reCAPTCHA-Feld gesetzt haben, können sie das Ganze absenden.
Nach einem internen Check erfolgt die Freigabe des Eintrags.

Es gibt 21 Begriffe in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben L beginnen.
L

Lähmung
Gliederkrampf, Erstörung der Glieder

Landauer
Viersitzige, vierrädrige und an beiden Achsen gefederte Kutsche mit zwei vis-à-vis und parallel angeordneten Sitzbänken. Das Verdeck ist meist in der Mitte geteilt und klappbar, gelegentlich auch einteilig.

Landeck
mundartl.: Landecke

Landpartie
Meist eintägige Reise, Fahrt, Wanderung oder einen Spaziergang, oft mit einem Picknick verbunden.

Lebzelt
Lebkuchen, Honigkuchen, Pfefferkuchen. Beruf: Lebzelter, Lebküchler, Lebküchner, Pfefferküchler, Pfefferküchner, Lebkuchenbäcker, lat.: lebetharius, dulciarius

legit(imus), legit(ima)
ehelich

Lehrling
Auszubildende(r), Stift, Lehrbub, Lehrjunge, Eleve weibl.: Lehrmädchen, Lehrmädel, Lehrtochter, Elevin

Leibeigene
Die Leibeigenschaft oder Eigenbehörigkeit bezeichnet eine vom Mittelalter bis in die Neuzeit verbreitete persönliche Verfügungsbefugnis eines Leibherrn über einen Leibeigenen. Leibeigene dienten einem Leibherrn, bewirtschafteten dessen Land und Gut und durften nicht vom Gutshof des Leibherrn wegziehen. Sie durften nur mit Genehmigung des Leibherrn heiraten und unterlagen seiner Gerichtsbarkeit. Andererseits hatten die Leibherren eine Fürsorgepflicht für ihre Leibeigenen.[

Leibzüchter
Historischer Begriff für einen Nutznießer auf Lebenszeit von z. B. Naturalien, Wohnraum oder Geldleistungen. Meist handelte es sich um eine Person, die sich auf ihr Altenteil zurückzog, aber weiterhin vom Nachfolger bzw. neuen Eigentümer des Bauernhofes versorgt wurde, in einem Nebengebäude wohnte und Gegenstände mitbenutzen durfte. Die Vereinbarung über die Bedingungen wurde oft schriftlich festgelegt.

Leichenbretter
Bretter, auf denen ein Toter gelegen hatte, wurden nicht mehr zu profanen Zwecken verwendet. Man legte sie entlang eines Weges oder nutzte sie als Brücke über einen Graben. Manchmal versah man sie mit einer Inschrift und einem Kreuz und stellte sie auf, um Vorübergehende zu einem Gebet für die Toten zu bitten.

Leuchtgas
Stadtgas oder Leuchtgas bezeichnet ein ab der Mitte des 19. Jahrhunderts weithin übliches Brenngas, das durch Kohlevergasung hergestellt wurde. Es diente zur Beleuchtung von Straßen und Wohnungen und dort auch zum Betreiben von Gasherden und Gasdurchlauferhitzern. Das Einatmen führt zu einer Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung Es kam daher zu zahlreichen Todesfällen, unter anderem durch suizidalen Missbrauch (Aufdrehen des Gashahns).

Levans
Der erste Taufpate, der das Kind bei der Taufe hebt (lat. levare = erheben, aufrichten; trösten)

Leviten
In der katholischen Kirche heißen Leviten die Kleriker, welche die den Gottesdienst verrichtenden Priester am Altar bedienen müssen. Ihre Bekleidung, das Levitenkleid, ist die sogennannte Dalmatika oder Tunicella. Im Mittelalter wurde das 26. Kapitel des 3. Buchs Moses, das auch Levitikus genannt wird, häufig als Grundlage für christliche Strafpredigten eingesetzt; aus dieser Zeit stammt auch die Redewendung: Jemandem die Leviten lesen.

Lewin
mundartl.: der Leewien

liber babtizatorum
Taufbuch

liber sepultorum
Begräbnisbuch

Lichtspielhaus
Aufführungsbetrieb für Filme. Kino, Lichtspieltheater, Filmtheater, umgangsspr.: Kintopp

Liebestöter
Unterhose mit langem Bein

Lohntüte
Arbeitnehmer wurden per Barzahlung am Zahltag entlohnt. Das Arbeitsentgelt wurde am Ende des Monats, wöchentlich oder zweiwöchentlich aus Sicherheitsgründen in eine Tüte aus Papier verpackt, worauf oft die genaue Lohnabrechnung (Lohnzettel) mit Bruttolohn, Abzügen und Nettolohn abgedruckt war.

Lungenkatarrh
Lungen, erfrorene, kalte

Lyzeum
Ein Lyzeum/Lyceum/Oberlyzeum war eine Höhere Schule in dem ausschließlich Mädchen zugelassen waren.


Übermittle ein Begriff