Grafschafter Wiki

Infos zum Grafschafter Wiki

In der Familienforschung stößt man immer wieder auf unbekannte Begriffe, die in Kirchenbüchern, Personenstandsdaten, Urkunden und anderen Unterlagen verwendet werden.
Mit dem Grafschafter Wiki entsteht nun ein “Werkzeug”, das Ihnen schnell Informationen zu eben diesen Begriffen verschaffen soll.
Dieses “neue Werkzeug” lebt und wächst mit unbekannten Begriffen, die Ihnen auffallen. Sie helfen uns, dieses Wiki weiter auszubauen, indem Sie unbekannte Begriffe und vielleicht auch eine mögliche Beschreibung dazu einfügen.
Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe!

Nutzungshilfe

Zunächst erscheinen die zuletzt eingegebenen Begriff mit Erläuterungen.
Das gesamte Wiki ist durchsuchbar. Dazu geben Sie in das Suchfeld eine Zeichenfolge ein. Sie wollen nach dem Begriff “Bauer” suchen und sind sich hinsichtlich der genutzten Schreibweise nicht sicher: sie geben also nur einen Teil der Zeichenfolge ein, bspw. aue in das Suchfeld ein und starten die Suche.
Als Ergebnis erhalten Sie in einer Übersicht alle Ergebnisse, die die Zeichenfolge aue – gelb hinterlegt – enthalten.

Nutzungshilfe “Einfügen eines neuen Begriffs”

Klicken Sie bitte auf den Link “Übermittle einen Begriff”.
Danach geben Sie den Begriff (Pflichtfeld) und die Beschreibung (optional) ein. In das dritte Feld von oben bitte Ihren Namen eingeben, der nicht veröffentlicht wird. Nachdem Sie ein Häkchen im reCAPTCHA-Feld gesetzt haben, können sie das Ganze absenden.
Nach einem internen Check erfolgt die Freigabe des Eintrags.

Es gibt 12 Begriffe in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben N beginnen.
N

Nadelgeld
Nadelgeld oder Spillgeld (von Spille = Spindel) bezeichnete im gemeinen deutschen Recht einen Betrag, den ein Mann seiner Ehefrau in regelmäßigen Abständen gab. Die Ehefrau konnte über diese Zuwendung völlig frei verfügen, ohne der rechtlichen Vormundschaft ihres Mannes zu unterliegen. Es diente primär für persönliche Anschaffungen wie Kleidung, Wäsche oder kleine Bedürfnisse. Beim Adel war es üblich, die Höhe des Nadelgeldes ehevertraglich festzulegen.

Namensfertiger
Nmfgr, stellvertretend Unterschreibender anstelle von Schreibunkundigen Zeugen

natus
geboren. renatus = wiedergeboren, getauft (daher stammt der Vorname Renate, ein getauftes Mädchen), denatus = gestorben

NB = Nota Bene
lat: merke wohl. Manchmal in Kirchenbucheinträgen verwendet um eine Zusatzinformation einzufügen.

Neuheide
Kolonie bei Altheide, Pestkapelle.

Neujahr
circumcisio Domini = Beschneidung des Herrn (Kirchenjahr)

Neumannskoppe
im Eulengebirge, 857m

Neustückner / Neustücker
Kolonist/Siedler, der ein neues Stück Land gerodet und bebaut hat

Neuwalde
Kolonie bei Rosenthal

nichtig
unwirksam

Nonnenmacher
Schweinekastrierer

Notabitur
Unter einem Notabitur (auch Notreifeprüfung oder Kriegsabitur) versteht man die vorzeitige oder stark vereinfachte Vergabe der Hochschulreife. Statt der regulären Prüfungen reichten oft eine verkürzte Prüfung, mündliche Tests oder die bisherigen Noten der Oberstufe aus. Das Notabitur gab es während des Ersten und Zweiten Weltkriegs im Deutschen Reich. In Österreich wurde diese Art der Reifeprüfung in Kriegszeiten Kriegsmatura genannt. An einigen preußischen Gymnasien wurden bereits 1866 und 1870 Examina vorgezogen, damit sich die jungen Männer nach einem Notabitur als Kriegsfreiwillige melden konnten.


Übermittle ein Begriff