In der Grafschaft Glatz konzentrierte sich das Namensvorkommen der Löffler/Leffler primär auf den Umkreis von Neurode. Aber auch in ganz Schlesien war der Name häufig vertreten. Der schwedische Familienforscher Henrik Liljegren hat interessante Entdeckungen in Breslau gemacht. Er ist Professor für Linguistik an der Universität in Stockholm und hat uns seine Forschungsergebnisse zur Verfügung gestellt.
Autor: Ursula Holz
Erfreulicherweise hat uns die Nachfahrin der Familie Krain weitere Fotos aus Ihrem Album zur Verfügung gestellt. In diesem Beitrag geht es um den in Königswalde bekannten Bäckermeister Adolf Krain.
Wer erkennt die Personen auf diesen Fotos oder kann nähere Hinweise geben? Eine Nachfahrin der Familie Krain, ehemals Königswalde, übermittelte uns diese Bilder aus dem Fotoalbum ihrer Großeltern.
Im “Washington-Journal von 1962” gibt es einen Bericht zum 70-jährigen Bestehen des kleinen Ortes SILESIA. In welchem Zusammenhang betrifft es die Grafschaft Glatz?
Die FGG bekam als “Dankeschön” für eine Forschungsunterstützung nachstehenden Reisebericht der Familie Wagner.
In Lüdenscheid, in der Stiftung Grafschaft Glatz, gibt es unter den zahlreichen Nachlässen, Büchern und Schriften, Bildern, Chroniken etc. ein besonders prachtvolles Exponat.
Die Rauhnächte
Die zwölf magischen Nächte zwischen der Wintersonnenwende, beginnend am 21. oder 24. Dezember, bis zum Dreikönigstag am 6. Januar, bilden den Übergang zwischen dem alten und neuem Jahr.
Es gab wohl kaum eine Kirche in der Grafschaft Glatz, wo zu Weihnachten nicht das schlesische Weihnachtslied Transeamus usque Bethlehem (Lasst uns hinübergehen nach Bethlehem), kurz Transeamus erklang.
Beim Indexieren der Kirchenbücher der Garnison Glatz entdeckt man vielfältige Militärberufe. Aber auch das historische Glatz lässt sich aus den Einträgen ablesen. Es werden alte Berufsbezeichnungen genannt, die heute nicht mehr existent sind. Welche Funktion hatte beispielsweise ein Thorschreiber?
Nachdem bisher insgesamt 9 Kirchenbücher mit Geburten, Trauungen und Verstorbenen aus der Festung Glatz indexiert worden sind, wird das Projekt nun fortgeführt. Unsere Forschungsgruppe (FGG) hat weitere Reproduktionen von Militärkirchenbüchern des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz (GStA) erworben.
Eduard Joseph Anton Kaulig, der spätere Kreisvicar und Pfarr-Administrator in Neurode (heute Nowa Ruda), hat seine Wurzeln in Krainsdorf. Er stammt aus einer Lehrerfamilie. Einer seiner Vorfahren, Antonius Franz Kaulig, wird bereits 1716 als Schulmeister in Krainsdorf erwähnt.
Verfolgt man einzelne Stammbäume in der Neuroder Gegend, entdeckt man oft nach einigen Generationen Vorfahren aus dem Braunauer Ländchen. Dies ist nicht ungewöhnlich. Die Grafschaft Glatz und Braunau sind historisch verbunden und liegen geographisch in unmittelbarer Nähe zueinander. Bei der Recherche nach den Vorfahren der Familie Hannig aus dem Beutengrund entdeckt man aber noch mehr….












