Erfreulicherweise hat uns die Nachfahrin der Familie Krain weitere Fotos aus Ihrem Album zur Verfügung gestellt hat. In diesem Beitrag geht es um den in Königswalde bekannten Bäckermeister Adolf Krain.
Gustav Adolf Krain, geboren 11.12.1873 Königswalde
heiratete am 12.07.1898 in Königswalde, mit fürsterzbischöflichem Dispens, seine Braut Anna Scholz aus Neurode. Warum war ein Dispens erforderlich? Adolf Krain war evangelisch und benötigte für die kirchliche Trauung eine Ausnahmegenehmigung.
Er war der Sohn von Bäckermeister Eduard Krain, Königswalde und Luise geb. Klinkhammer aus Langenbielau. Adolf Krain heiratete mit 24 Jahren. Zu dem Zeitpunkt war er schon Bäckermeister und Hausbesitzer mit einer Warenhandlung.
Im Adressbuch der Grafschaft Glatz von 1937 wird als Wohnort Königswalde Nr. 60 angegeben.
Von links: Adolf Krain, Anna Krain, geb. Scholz, deren Tochter Gertrud (Trudl) Krain, eine unbekannte Frau, deren Sohn Georg Krain. Die neben ihm stehenden Jungen, wohl Lehrlinge, sind unbekannt, wie auch die beiden Kinder.
Der Sohn Georg Krain
Der Sohn Georg Krain absolvierte die Bäckerlehre bei seinem Vater, der gleichzeitig
Mitglied der Bäcker-Innung von Neurode war. Das Prüfungszeugnis wurde abgenommen vom Dachverband deutscher Bäcker-Innungen, gegründet 1874 als Central-Verband Deutscher Bäcker-Innungen “Germania”.
Georg heiratet am 21.09.1925 Helene Werner aus Neurode.
Er wanderte 1929 ohne Familie in die USA aus. Seine Frau Helene folgte ihm 6 Monate später. G. Krain fand anfänglich Arbeit als Bäcker in Malden, Massachusetts. Er wohnte bei der Familie seiner Tante Coelestine Erbs, geb. Scholz, die mit ihrer Familie in Malden wohnte. Sie war die Tochter von Fleischermeister Coelestin Scholz in Königswalde.
Auf diesem Foto von etwa 1915 ist Adolf Krain in der vorderen Reihe, zweiter von links. Alle weiteren Personen unbekannt.
Lt. Auskunft in einer Militär-Mailingliste könnte es sich um ein Landwehr-Regiment handeln. Die Personen in der oberen Reihe ganz links und ganz rechts tragen auf der Mütze das Landwehrkreuz. Vermutlich war es das Landwehr-Infanterie-Regiment
Nr. 38, welches 1915 in Glatz stationiert war.
Wer kann die Personen auf den einzelnen Fotos wiedererkennen?
Bitte per Kommentar (u.a.) antworten oder Nachricht an Mailto: PR@Forschungsgruppe-Grafschaft-Glatz.de




